Experiment




Mittelalterliche
Geschichte






Digitale Studieneinführung







Mathias Kluge (Hg.)

Mittelalterliche Geschichte

Vorwort

Diese Einführung richtet sich an alle Studierenden der Mittelalterlichen Geschichte. Anfängern und Fortgeschrittenen soll Grundwissen über den Untersuchungsgegenstand, über Darstellungs- und Quellenarten sowie über die Arbeitsweise und die Methoden des Fachs vermittelt werden. 

Der Umfang des Angebots wird ständig erweitert. Derzeit stehen 40 Beiträge zur Verfügung.

Allen AutorInnen, studentischen MitarbeiterInnen und Fördergebern möchte ich herzlich danken.

Mathias Kluge

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Unsere Beiträge

Als "Notariatsinstrument" oder allgemeiner als "Notarsurkunde" bezeichnet man die von einem oder mehreren öffentlichen, kaiserlich und/oder päpstlich autorisierten Notaren in einer bestimmten Form ausgestellte Urkunde. // von Magdalena Weileder (München)

Die vergleichende Geschichtswissenschaft prüft unterschiedliche historische Entwicklungen auf charakteristische Ähnlichkeiten, um die jeweils wirkenden Kräfte angemessen zu gewichten. // von Martin Kaufhold (Augsburg)

Die "Deutschen Reichstagsakten" gehören neben den 1819 begründeten "Monumenta Germaniae Historica" (MGH) zu den ältesten deutschen Editionsunternehmen, die Quellen zur Geschichte des Alten Reichs wissenschaftlich erschließen. // von Gabriele Annas (Frankfurt)

Die Grabskulptur der ostfränkischen Königin Hemma aus dem 9. Jahrhundert, die wohl erst gegen 1280 entstanden ist, gilt als eine der schönsten des 13. Jahrhunderts in Deutschland. // von Martina Hartmann (München)

Die Anfänge der Regesta Imperii gehen auf den Frankfurter Stadtarchivar und -bibliothekar Johann Friedrich Böhmer (1795-1863) zurück, der 1829 damit begann, ein chronologisches Verzeichnis der Urkunden der römisch-deutschen Könige und Kaiser anzulegen. // von Steffen Krieb (Mainz)

Die Kontakte von Reisenden mit »fremden« Ländern, Völkern und Traditionen haben Spuren hinterlassen, die in der Geschichtsforschung aus verschiedenen Perspektiven untersucht werden können. // von Daniela Kah (Zürich)

Eine Torarolle bzw. ein „Sefer Torah“ beinhaltet ausschließlich den unvokalisierten Text der fünf Bücher Mose und ist der zentrale Kultgegenstand im synagogalen Gottesdienst. Sie besteht aus bis zu etwa 90 zusammengenähten Pergamentbögen, die beidseitig auf mit Griffen und Holzscheiben versehenen Holzstangen aufgerollt sind. // von Annett Martini (Berlin)

Das Herzstück von RI-Online bildet die Regestendatenbank, in der die Arbeitsergebnisse der RI, die Regesten, gemeinsam, vereinheitlicht und digital aufbereitet verfügbar gemacht werden. Die Datenbank umfasst einen Gesamtbestand von derzeit fast 200.000 Datensätzen. // von Yannick Pultar (Mainz)

Medizingeschichte ist ein geisteswissenschaftliches Fach, das aber in der Regel nicht an Historischen Instituten, sondern an Medizinischen Fakultäten verortet ist. // von Ortrun Riha (Leipzig)

Jan Thorbecke-Verlag (www.thorbecke.de)

3. Auflage

Handschriften des Mittelalters

Es begann mit der Durchsetzung des gebundenen Buches und endete mit der Erfindung des Buchdrucks. Dazwischen liegt die tausendjährige Geschichte des Aufbruchs in ein neues Medienzeitalter. Das Mittelalter brachte Europa die Verwendung des Papiers, eine Vielfalt an Schriftarten, die meisten der heute gebräuchlichen Satzzeichen, prägende Innovationen der Textgestaltung und eine neue Qualität der Bebilderung und Textillustration und legte damit das Fundament für die Medienkultur der Gegenwart. Im Mittelalter blühten Bibliothek und Archiv, deren reiche Überlieferung den Aufbruch im Zeichen der Schrift bis heute sichtbar macht.