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Mathias Kluge



Regestendatenbank der Regesta Imperii
Das Herzstück von RI-Online bildet die Regestendatenbank, in der die Arbeitsergebnisse der RI, die Regesten, gemeinsam, vereinheitlicht und digital aufbereitet verfügbar gemacht werden. Die Datenbank umfasst einen Gesamtbestand von derzeit fast 200.000 Datensätzen. // von Yannick Pultar (Mainz)
Was sind Reichstagsakten?
Die wechselvolle Geschichte der „Deutschen Reichstagsakten“ verweist nicht zuletzt auf die spezifische Quellenproblematik, die mit diesem Editionsunternehmen verbunden ist. // von Gabriele Annas (Frankfurt)
Landesgeschichte
Im Unterschied zu den anderen historischen Fächern arbeitet die Landesgeschichte epochenübergreifend. Ihr Zugriff ist nicht die chronologische Ordnung der Geschichte, sondern der Raum. // von Sabine Ullmann (Eichstätt)
Geschichte der Regesta Imperii
Die Anfänge der Regesta Imperii gehen auf den Frankfurter Stadtarchivar und -bibliothekar Johann Friedrich Böhmer (1795-1863) zurück, der 1829 damit begann, ein chronologisches Verzeichnis der Urkunden der römisch-deutschen Könige und Kaiser anzulegen. // von Steffen Krieb (Mainz)
Die Ältere Reihe der „Deutschen Reichstagsakten“: Konzeptionelle Überlegungen
Gegenstand der Älteren Reihe der „Deutschen Reichstagsakten“ sind die Reichsversammlungen vom ausgehenden 14. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts, die möglichst weitreichend quellenmäßig dokumentiert werden sollen. // von Gabriele Annas (Frankfurt)
Abkürzungen
Erst die korrekte Auflösung der Abkürzungen ermöglicht die fehlerfreie Lektüre und Transkription einer Handschrift. Darüber hinaus birgt die Analyse von Abkürzungen wissenschaftliche Erkenntnismöglichkeiten, etwa bei der Datierung von Handschriften oder bei der Erschließung des Gebrauchs mittelalterlicher Handschriften. // von Claudia Kalesse (Augsburg)
Orientierung im Text
Im Mittelalter gab es verschiedene Arten, umfangreiche Texte zu gliedern. Von der Entwicklung der Lagenzählung bis zur Entstehung der heute gebräuchlichen Seitenzählung war es ein langer Weg, der beinahe vollständig im Mittelalter zurückgelegt wurde. // von Irmgard Fees (München)
Urkundenschriften
Die Entwicklung der Urkundenschrift muss immer im Zusammenhang mit der Entwicklung des Urkundenwesens an sich betrachtet werden. Die Zeitumstände, die Funktionalität der verschiedenen Bestandteile der Urkunde und der Verwendungszweck der Urkunde lassen sich auch daran ablesen, welche Schrift verwendet wurde. // von Thomas Engelke (Augsburg)
Es begann mit der Durchsetzung des gebundenen Buches und endete mit der Erfindung des Buchdrucks. Dazwischen liegt die tausendjährige Geschichte des Aufbruchs in ein neues Medienzeitalter. Das Mittelalter brachte Europa die Verwendung des Papiers, eine Vielfalt an Schriftarten, die meisten der heute gebräuchlichen Satzzeichen, prägende Innovationen der Textgestaltung und eine neue Qualität der Bebilderung und Textillustration und legte damit das Fundament für die Medienkultur der Gegenwart. Im Mittelalter blühten Bibliothek und Archiv, deren reiche Überlieferung den Aufbruch im Zeichen der Schrift bis heute sichtbar macht.
Überall im Handel erhältlich
Das reich bebilderte Lehrbuch nähert sich dieser Geschichte mit den Augen der Zeitgenossen und vermittelt den Einstieg in Lese-, Transkriptions- und Analysetechniken. Den Text ergänzen sieben Lehrfilme mit Experten für Kodikologie, Paläographie, Kunst- und Kulturgeschichte, die über die beiliegende DVD abgerufen werden können.
Mathias Kluge (Hg.)
Handschriften des Mittelalters
Grundwissen Kodikologie und Paläographie
238 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen und sieben Lehrfilmen auf DVD
Klappenbroschur, 16 x 23 cm
ISBN 978-3-7995-0577-2
Dritte Auflage 2019