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Mathias Kluge

 

An den Monumenta wird seit beinahe 200 Jahren gearbeitet. Das Institut kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. // von Rudolf Schieffer (München)

Als "Notariatsinstrument" oder allgemeiner als "Notarsurkunde" bezeichnet man die von einem oder mehreren öffentlichen, kaiserlich und/oder päpstlich autorisierten Notaren in einer bestimmten Form ausgestellte Urkunde. // von Magdalena Weileder (München)

Medizingeschichte ist ein geisteswissenschaftliches Fach, das aber in der Regel nicht an Historischen Instituten, sondern an Medizinischen Fakultäten verortet ist. // von Ortrun Riha (Leipzig)

Die Grabskulptur der ostfränkischen Königin Hemma aus dem 9. Jahrhundert, die wohl erst gegen 1280 entstanden ist, gilt als eine der schönsten des 13. Jahrhunderts in Deutschland. // von Martina Hartmann (München)

Schrift lässt sich grundsätzlich auf sehr vielen Unterlagen anbringen: auf Stein, auf Metall, auf Tischen, Bänken und Wänden – man denke nur an die antiken oder modernen Graffiti. // von Irmgard Fees (München)

Ein Regest ist eine kurze und präzise Zusammenfassung von Inhalt und Form einer Urkunde oder einer historiographischen Nachricht, die durch einen wissenschaftlichen Apparat mit Angaben zur Überlieferung, quellenkritischen Informationen und Kommentaren ergänzt wird. // von Steffen Krieb (Mainz)

Mittelalterliche Literatur erscheint von Anfang an zweisprachig. Tendenziell ist lateinische Literatur gelehrt bis geistlich und orientiert sich an einem klerikalen Publikum, während deutschsprachige Literatur eher weltlich orientiert ist und sich an ein laikales Publikum wendet. // von Klaus Wolf (Augsburg)

Die vergleichende Geschichtswissenschaft prüft unterschiedliche historische Entwicklungen auf charakteristische Ähnlichkeiten, um die jeweils wirkenden Kräfte angemessen zu gewichten. // von Martin Kaufhold (Augsburg)

Der Weg zu einer uns heute selbstverständlich erscheinenden Textgestaltung war weit und wurde beinahe vollständig im Mittelalter zurückgelegt. // von Irmgard Fees (München)

Jan Thorbecke-Verlag (www.thorbecke.de)

Es begann mit der Durchsetzung des gebundenen Buches und endete mit der Erfindung des Buchdrucks. Dazwischen liegt die tausendjährige Geschichte des Aufbruchs in ein neues Medienzeitalter. Das Mittelalter brachte Europa die Verwendung des Papiers, eine Vielfalt an Schriftarten, die meisten der heute gebräuchlichen Satzzeichen, prägende Innovationen der Textgestaltung und eine neue Qualität der Bebilderung und Textillustration und legte damit das Fundament für die Medienkultur der Gegenwart. Im Mittelalter blühten Bibliothek und Archiv, deren reiche Überlieferung den Aufbruch im Zeichen der Schrift bis heute sichtbar macht.