Experiment




Mittelalterliche
Geschichte






Digitale Studieneinführung







Mathias Kluge (Hg.)

Mittelalterliche Geschichte

Vorwort

Diese Einführung richtet sich an alle Studierenden der Mittelalterlichen Geschichte. Anfängern und Fortgeschrittenen soll Grundwissen über den Untersuchungsgegenstand, über Darstellungs- und Quellenarten sowie über die Arbeitsweise und die Methoden des Fachs vermittelt werden. 

Der Umfang des Angebots wird ständig erweitert. Derzeit stehen 40 Beiträge zur Verfügung.

Allen AutorInnen, studentischen MitarbeiterInnen und Fördergebern möchte ich herzlich danken.

Mathias Kluge

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Unsere Beiträge

Im Rahmen der Monumenta Germaniae Historica werden nicht nur historiographische Quellen ediert, sondern in der sogenannten Reihe der Diplomata auch die Urkunden, vornehmlich der römisch-deutschen Kaiser und Könige. // von Mark Mersiowsky (Stuttgart)

Die Kontakte von Reisenden mit »fremden« Ländern, Völkern und Traditionen haben Spuren hinterlassen, die in der Geschichtsforschung aus verschiedenen Perspektiven untersucht werden können. // von Daniela Kah (Zürich)

Die Klassifizierung von Schriftformen hilft, Schriftträger zu datieren und zu lokalisieren. Ihre Kenntnis ist aber auch unabdingliche Voraussetzung, wenn es im Kontext bibliotheksgeschichtlicher, überlieferungsgeschichtlicher oder kulturgeschichtlicher Fragestellungen darum geht was Schrift an sich an historischem Aussagewert besitzt. // von Julia Knödler (Halle)

Die Bezeichnungen Altertum, Mittelalter und Neuzeit gehen zurück auf die Dreiteilung der Geschichte durch den Schulrektor Christoph Cellarius. Um 1700 hat er ein Buch in diese drei Teile eingeteilt. // von Johannes Burkhardt (Augsburg)

Die Anfänge der Regesta Imperii gehen auf den Frankfurter Stadtarchivar und -bibliothekar Johann Friedrich Böhmer (1795-1863) zurück, der 1829 damit begann, ein chronologisches Verzeichnis der Urkunden der römisch-deutschen Könige und Kaiser anzulegen. // von Steffen Krieb (Mainz)

Archive gibt es seit der Antike. In ihnen blieben Dokumente erhalten, denen wir große Teile unseres Wissens über die Geschichte Europas verdanken. // von Mathias Kluge (Augsburg)

Die Analyse des Layouts mittelalterlicher Texte kann zu Erkenntnissen von großer Tragweite führen, die nicht nur für die Urkundenlehre und Schriftgeschichte, sondern auch für politikgeschichtliche, sozialgeschichtliche und im weitesten Sinne kulturgeschichtliche Fragestellungen fruchtbar gemacht werden können. // von Irmgard Fees (München)

Das Herzstück von RI-Online bildet die Regestendatenbank, in der die Arbeitsergebnisse der RI, die Regesten, gemeinsam, vereinheitlicht und digital aufbereitet verfügbar gemacht werden. Die Datenbank umfasst einen Gesamtbestand von derzeit fast 200.000 Datensätzen. // von Yannick Pultar (Mainz)

Die Herstellung eines Buches war im Mittelalter teuer und aufwändig. Das mittelalterliche Buch ist das Endprodukt eines mehrstufigen Produktionsprozesses, der nicht selten die Zusammenarbeit mehrerer Schreiber, Illustratoren und Handwerker erforderte. // von Werner Williams-Krapp (Augsburg)

Jan Thorbecke-Verlag (www.thorbecke.de)

3. Auflage

Handschriften des Mittelalters

Es begann mit der Durchsetzung des gebundenen Buches und endete mit der Erfindung des Buchdrucks. Dazwischen liegt die tausendjährige Geschichte des Aufbruchs in ein neues Medienzeitalter. Das Mittelalter brachte Europa die Verwendung des Papiers, eine Vielfalt an Schriftarten, die meisten der heute gebräuchlichen Satzzeichen, prägende Innovationen der Textgestaltung und eine neue Qualität der Bebilderung und Textillustration und legte damit das Fundament für die Medienkultur der Gegenwart. Im Mittelalter blühten Bibliothek und Archiv, deren reiche Überlieferung den Aufbruch im Zeichen der Schrift bis heute sichtbar macht.